Nebelmond

•14/03/2011 • Hinterlasse einen Kommentar

PROLOG

Es  war Nacht. Hinter einem Baum auf einem Hügel des Waldes, hatte er sein Versteck gesucht. Sein Atem war schwer…schwer zu kontrollieren aber es gelang ihm dennoch gerade so, seinen Standort nicht durch eben dieses Geräuch zu verraten.

Es war nicht seine Welt. Er hatte nicht damit gerrechnet vom Jäger zum Gejagten zu werden, doch war ihm bewusst, dass sich eine solche Situation von Sekunde zu Sekunde wenden konnte. Dies war die ganz normale Beziehung zweier Wesen in der sich das eine daran gemacht hatte dem anderen ans Leben zu gehen. Es war die einzig logische Schlussfolgerung welche das Schicksal hatte zulassen können und Schicksal war Karma und Karma war der Kern seines Glaubens.

Er stand mit dem Rücken zum Baumstamm. Ein Ast knackte geschätzte 17 Ellen vor ihm. Sein ganzer Körper spannte sich an. Der Quereber der sich an seine Fährte geheftet hatte, war im nach wie vor auf der Spur. Einen Quereber abzuschütteln, dessen Aufmerksamkeit man erst einmal auf sich gezogen hatte, war so gut wie unmöglich.

Er legte seinen Kopf in den Nacken und sog die Magie aus seiner unmittelbaren Umgebung. Sein Exor war bereits auf den Quereber fokussiert. Er lies die volle Ladung der gesammelten Magie los und diese schnellte auf sein Ziel zu. Der Quereber quiekte kurz aber laut und ein blitzartiges Licht erhellte kurz das Szenario. Der Quereber krümmte sich für das Zehntel einer Sekunde schmerzverzehrt, hatte seine Beute aber schon im Visier und sprang. Er war direkt nach dem Blitz um den Baumstamm auf die entgegengesetzte Seite gehuscht, sodass dieser nun zwischen ihm und dem Quereber stand. Der Quereber hatte jetzt den Baum mit seinen Krallen erwischt und hing schnüffelnd an der Rinde, in etwa auf Höhe seiners Oberkörper. Er lies nun die Gurr-Steine, die schon seit geraumer Zeit in seiner linken Hand auf ihren Einsatz warteten, fallen und diese purzelten, während er mit dem Rücken am Baum gelehnt dastand, den Hügel hinunter. Der Quereber machte einen weiteren Satz in die Richtung des Geräuchs das die Steine verursachten. Er atmete einmal tief ein, sprang in dieselbe Richtung, riss sein Schwert mit der Rechten links über seinen Kopf, wobei seine Linke währenddessen ihren Weg zum Schafft des Schwertes fand und als beide den Schafft umklammerten surrte es geradlinig nach unten und teilte den Quereber nahezu genau in der Mitte seines Körpers bis zur Höhe seines Solar-Plexus in zwei Hälften. Ohne auch nur ein Quieken sackte der leblose Körper zu Boden. Er lies sich am nächsten Baum in einen Schneidersitz sinken, sein Schwert immer noch mit beiden Händen umklammert. Die Spitze des Schwertes sank auf dem Boden und zeigte von ihm auf den Verlieres dieser Jagd. Er hatte das Schicksal wieder einmal zufrieden gestellt. Er horchte noch einmal in die Umgebung um sicher zu gehen, dass die Jagd tatsächlich vorbei war. Und so blieb er sitzen. Und so schlief er ein. Und so erwachte er im Morgengrauen.

AKT I

Im Morgengrauen hüpfte er den Weg hinauf. So wie er es jeden Tag seit seinem 11. Gua’d getan hatte. Und er freute sich, wie immer seit dem, bereits auf den Bach an dem er die Übrigen treffen würde. Natürlich war er von seinem Gua’dad eben das Ganze letzte  Gua’d vor seinem 11.  auf eventuelle Gefahren in seiner Welt vorbereitet worden, sodass er keine Angst hatte. Als er nun gerade beinahe die Kuppe des Hügels erklommen hatte die ihm sagte, dass er mehr als die Hälfte seines Schulweges hinter sich gebracht hatte, sah er etwas das ihn sofort innehalten lies. Hinter dem Gipfelbaum tat sich eine Form auf, die dort nicht hingehörte. Er hörte Feuerprasseln.

Fortsetzung folgt…

Das Nichts und das Ganze

•12/03/2011 • 1 Kommentar

Nur wer das Nichts erfasst, kann das Ganze erkennen.

…und das Ganze kann nie grösser sein als das Nichts drum herum.

(unbekannt verzogen)

DER EREMIT (A. Forai)

•30/05/2009 • Hinterlasse einen Kommentar

Der Eremit hat sich auf der Suche nach Erfüllung in sein Inneres begeben und hat dort Licht gefunden.

Er ist so erfüllt von dem Reichtum seiner inneren Welten, dass ihm das Äussere farblos und unwichtig erscheint.

Wer in sich selber ruht, ist angekommen; es gibt keinen Grund, dem trügerischen Schein des Äusserlichen und Vergänglichen nachzujagen.

Der Eremit wird von den Mitmenschen wenig beachtet und selten verstanden.

Er ist ein Individuum, das nicht mit dem Strom schwimmt und sich nicht mit den Oberflächlichkeiten der breiten Masse zufrieden gibt.

Beziehungen geht er nur dann ein, wenn sie ihm eine tiefe Begegnung ermöglichen.

Ist dies nicht der Fall, so zieht er es vor alleine zu bleiben.

Aphasie

•04/03/2009 • Hinterlasse einen Kommentar

Ist als Dichtungsthema schwer

bedeutet aber auch „man weiss nicht mehr“

wenn man jedoch noch weniger weiss

ist man noch ganz jung oder ein Greis

(Unbekannt verzogen)

Philosphie

•04/03/2009 • Hinterlasse einen Kommentar

Eben diese, wenn gedichtet

manch Trübseligkeit vernichtet

doch auch die undichte

erscheint von Zeit zu Zeit

wie ein Genesungskleid

(Unbekannt verzogen)

Schimmernd glänzen…

•04/03/2009 • Hinterlasse einen Kommentar

Manche Menschen wollen immer nur glänzen,
obwohl sie keinen Schimmer haben.

(Heinz Erhardt)

Auch dies schrieb einst der Erhardt Heinz…

•04/03/2009 • Hinterlasse einen Kommentar

Wahrheit

Die schlechtesten Bücher sind es nicht,
an denen Würmer nagen,
die schlechtesten Nasen sind es nicht,
die eine Brille tragen.
Die schlechtesten Menschen sind es nicht,
die dir die Wahrheit sagen.

(Heinz Erhardt)

Heinz Erhardt schrieb einst…

•04/03/2009 • Hinterlasse einen Kommentar

Es soll manchen Dichter geben,
der muss dichten, um zu leben.
Ist das immer so? Mitnichten,
manche leben um zu dichten.

(Heinz Erhardt)

Hinten

•04/03/2009 • Hinterlasse einen Kommentar

Man kann sich drehen und wenden wie man will….der Arsch bleibt immer hinten.

Steine

•04/03/2009 • Hinterlasse einen Kommentar

Zwei Steine in der Wüste…

Sagt der eine: „Puuuh! Mir ist vielleicht warm…..“

Sagt der andere: „Pssst…..wir können doch gar nicht sprechen!“

 
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